Was sich seitdem verändert hat
Diese Erkenntnis war ehrlich gesagt ziemlich emotional. Auf einmal ergaben so viele Dinge Sinn Dinge, die ich vorher nie wirklich einordnen konnte.
Der größte Wandel war für mich gar nicht, dass ich Human Design verstanden habe. Es war der Moment, in dem ich angefangen habe, mir selbst wieder zu vertrauen. Meiner Wahrnehmung. Meinem Gefühl. Meinem eigenen Tempo.
Nach und nach habe ich aufgehört, mich ständig zu vergleichen oder mich in Formen zu pressen, die sich für mich nicht richtig angefühlt haben. Das war kein perfekter, gerader Weg. Und ehrlich gesagt ist es das bis heute nicht. Es ist vielmehr ein Prozess des Zurückkommens. Immer wieder.
Heute arbeite ich mit Human Design, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst zu verlieren. Und weil ich auch weiß, wie es sich anfühlt, sich Schritt für Schritt wiederzufinden.
Human Design ist für mich dabei nicht einfach ein System, nach dem ich arbeite. Es hilft mir vielmehr, das in Worte zu fassen, was ich oft ohnehin wahrnehme. Ich arbeite sehr intuitiv und spüre häufig Dinge, bevor sie ausgesprochen werden. Genau diese Verbindung aus Human Design und Intuition macht meine Begleitung aus.
Ich begleite Menschen nicht dabei, jemand Neues zu werden. Sondern dabei, wieder bei sich selbst anzukommen. In ihrer eigenen Energie. In ihrem eigenen Tempo.
Heute glaube ich, dass Human Design genau zu dem Zeitpunkt in mein Leben kam, als ich offen dafür war. Rückblickend fühlt es sich fast so an, als hätte es mich an etwas erinnert, das tief in mir schon immer da war das ich im Laufe der Jahre nur aus den Augen verloren hatte.
Vielleicht bist du gerade selbst an einem Punkt, an dem dieses leise Gefühl immer wieder auftaucht. Dieses Gefühl, dass da noch mehr sein muss.
Dann möchte ich dir sagen: Du bist mit diesem Gefühl nicht allein.
Oft liegt das, wonach wir suchen, nicht irgendwo im Außen. Sondern genau dort, wo wir schon lange nicht mehr hingeschaut haben: bei uns selbst.

